Neuer Abschnitt für Werkhaus: Kontinuität und Aufbruch zugleich
Rolf Heidemann, Jens Nierenkerken, Inga Huwe, Andreas Neitzel
Die Werkhaus GmbH stellt sich an der Spitze neu auf.
Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung wird ein erfolgreicher Entwicklungsprozess konsequent weitergeführt und zugleich ein klarer Blick in die Zukunft gerichtet.
Die Geschäftsführung hat zum 01.01.2026 Herr Jens Nierenkerken übernommen, der seit zehn Jahren als Betriebsleiter in der Werkstatt tätig ist. Er kennt die Organisation, die Mitarbeitenden und die betreuten Menschen ebenso wie die aktuellen Herausforderungen aus erster Hand. Herr Nierenkerken hat den Entwicklungsprozess der vergangenen Jahre aktiv mitgestaltet und geplant. Nun geht es darum, die angestoßenen Veränderungen konsequent zu realisieren und die Zukunft der Werkstatt in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld zu sichern.
Dabei wird Herr Nierenkerken von einem starken und fachlich qualifizierten Leitungsteam unterstützt. Zum Team gehören Frau Inga Huwe, pädagogische Leitung, Herr Heidemann, Leiter der Produktion und Arbeitsvorbereitung, sowie Herr Neitzel, Betriebsstättenleiter in Oldentrup. Gemeinsam stehen sie für hohe fachliche Kompetenz, langjährige Erfahrung und eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dieses Team bildet eine tragfähige Grundlage, um die Werkstatt organisatorisch, pädagogisch und wirtschaftlich erfolgreich weiterzuentwickeln.
Vor der neuen Geschäftsführung liegen anspruchsvolle Aufgaben: Der politische Rückhalt für Werkstätten in NRW ist derzeit ungewiss, und der gesellschaftliche Inklusionsgedanke stellt etablierte Strukturen zunehmend infrage. Herr Nierenkerken versteht diese Entwicklungen jedoch auch als Chance. Sein Ansatz ist es, Inklusion und Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt stärker in den Fokus des Handelns zu rücken und die dafür notwendigen Ressourcen und Mittel gezielt zu akquirieren. Die Werkstatt soll und wird sich unter seiner Führung in Zukunft konsequent weiterentwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung. Durch den Ausbau von Netzwerken sollen neue Partnerschaften entstehen, um den Werkstattauftrag nachhaltig zu sichern. Als wichtiger Baustein der Lebenshilfe Bielefeld, die Menschen mit Beeinträchtigung vom Kleinkindalter bis ins hohe Lebensalter unterstützt, begleitet und fördert, wird das Angebot „Arbeit“ als zentraler Lebensabschnitt konsequent an die heutigen Anforderungen von betreuten Menschen und Gesellschaft angepasst. Ziel ist es, neue Möglichkeiten der Teilhabe zu eröffnen und Inklusion aktiv voranzutreiben.
Jens Nierenkerken 27.01.2026